Unsere Argumente gegen den Verkauf eines Teils der Festwiese

Ortsentwicklung mit Weitblick


1. Die verschiedenen Standorte für den Neubau

Die verschiedenen Standorte für den Neubau bzw. die Erweiterung (Friedhof, Kageneckparkplatz und Festwiese) wurden lediglich von EDEKA Südwest bewertet, fast ausschließlich nach betriebswirtschaftlichen Kriterien des Konzerns. Eine unabhängige Prüfung ist unserer Kenntnis nach nicht erfolgt. 

 

2. Städtebauliches Zentrumskonzept zur Stärkung der Ortsmitte fortführen

Vor ca. 15 Jahren entschieden sich Bürgermeister und Rat unserer Gemeinde ganz bewusst gegen die Ansiedlung eines Supermarktes auf der „Grünen Wiese“ und beschlossen den Lebensmittelmarkt zur langfristigen Sicherung der Nahversorgung im Ort zu halten. Im Frühjahr 2015 konnte der von der Architektenkammer im Wettbewerb für „Beispielhaftes Bauen“ ausgezeichnete Neubau bezogen werden. In der Würdigung der Architektenkammer heißt es: 

„Der Bauherr hat sich mit Unterstützung der Gemeinde glücklicherweise dazu entschlossen, den vorhandenen desolaten Lebensmittelmarkt an gleicher Stelle durch einen neuen Markt zu ersetzen und auf die sonst übliche Aussiedlung eines autogerechten Marktes auf der "Grünen Wiese" zu verzichten“. Somit hat die Architektenkammer genau das gewürdigt, was jetzt aufgegeben werden soll. 

 

3. Fehlendes Ortsentwicklungskonzept

Unser Ort steht mit dem Bürgerentscheid zur Festwiese an einer Wegscheide. Die Bebauung mit einem großflächigen Supermarkt würde eine unumkehrbare Entwicklung mit vielen offenen Folgen einleiten. Die Breite der Erschließungsstraße zwischen dem geplanten Supermarkt und Unterbirken, die ziellos in der Wiese Richtung Oberbirken endet, gibt hier bereits eine Vorahnung zukünftiger Entwicklungen. In Richtung eines neuen Gewerbeparks? Uns drohen ein strukturloser Siedlungsbrei und eine Ortsdurchfahrt, die aus einer Aneinanderreihung von Parkplätzen besteht. Soll unser Ort so weiterwachsen oder müssen wir Bürger und Bürgerinnen nicht viel stärker in die Entwicklung eingebunden werden?

 

4. Das Dorfzentrum zukunftsfähig weiterentwickeln

Ein NEIN! bedeutet kein Ende, sondern eine Weiterentwicklung! Statt auf der „Grünen Wiese“ am Ortsrand einen überdimensionierten Neubau zu errichten, setzen wir auf eine nachhaltige Weiterentwicklung unserer Ortsmitte. Möglichkeiten den Lebensmittelmarkt in der Ortsmitte zu optimieren sind gegeben. 

Sollten nicht auch die Bürgerinnern und Bürger von Stegen stärker in den Prozess eingebunden werden?

 

Weiterführende Informationen:

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.