Unsere Argumente gegen den Verkauf eines Teils der Festwiese

Klima & Umwelt


1. Schutz von Grünfläche, Klima und Umwelt

Die Bebauung und die damit verbundene Versiegelung der Festwiese geht mit zahlreichen negativen Folgen einher für:

- die Natur,

- die Artenvielfalt,

- die Grundwasserneubildung,

- den nächtlichen Kaltluftstrom und

- das Kleinklima.

Eine versiegelte Fläche heizt sich gegenüber Grünland um 4-5 °C stärker auf. Großflächige Gebäude und Parkplatzflächen lassen Hitze-Hotspots mit nachteiligen Auswirkungen im Nahbereich entstehen. Durch die projektierte Anordnung des auf 6,58 Meter geplanten hohen Marktgebäudes quer zum nächtlichen Kaltluftstrom, dem sog. Höllentäler, wird eine Auskühlung der tagsüber aufgeheizten Fläche zusätzlich behindert. Vorausschauende Klimaanpassung sieht in Zeiten von Hitzesommern und Starkregenereignissen anders aus!

 

2. Belastung durch zusätzliches Verkehrsaufkommen

Der geplante Supermarkt auf der Festwiese wird derzeit mit 82 Stellplätzen (inklusive Mitarbeiterplätze) projektiert. Eine Zunahme zusätz­lichen Autoverkehrs mit den bekannten negativen Folgen wie Lärm, Schadstoffausstoß, Verkehrssicherheit u.a. ist zu erwarten. Ein Nachmieter am alten Standort würde den Effekt verstärken. 

 

Weiterführende Informationen: 

Quelle: A. Hoffmann

Quelle: A. Hasselberg

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